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Basics: Der perfekte Golfgriff – Schritt für Schritt erklärt


Warum der richtige Golfgriff so wichtig ist


Der Golfgriff ist eine der wichtigsten Grundlagen im Golf. Er ist die einzige Verbindung zwischen deinem Körper und dem Schläger und hat daher einen direkten Einfluss auf Richtung, Länge und Konstanz deiner Schläge. Viele Probleme im Golfschwung entstehen nicht im Schwung selbst, sondern durch einen falschen Griff. Wer den richtigen Golfgriff lernt, schafft eine stabile Grundlage für kontrollierte und konstante Schläge.


Ein guter Golfgriff ermöglicht es dem Schläger, sich während des Schwungs natürlich zu bewegen. Ist der Griff zu fest oder falsch positioniert, wird es deutlich schwieriger, die Schlagfläche zu kontrollieren. Dadurch kann der Ball nach rechts oder links fliegen oder der Ballkontakt wird unsauber.


Ein neutraler Golfgriff hilft dabei, die Schlagfläche im Treffmoment korrekt auszurichten. Das erleichtert es, den Ball gerader zu schlagen und mehr Konstanz in das eigene Spiel zu bringen.


Schritt 1: Die führende Hand richtig positionieren




Die führende Hand (bei Rechtshändern die linke Hand) greift den Schläger zuerst. Der Griff sollte dabei eher in den Fingern liegen und nicht tief in der Handfläche. Dadurch bleibt das Handgelenk beweglich und der Schläger lässt sich besser kontrollieren.

Wenn du von oben auf deine Hand schaust, sollten etwa zwei bis drei Fingerknöchel sichtbar sein. Das ist ein guter Hinweis auf einen neutralen Griff.



Schritt 2: Die zweite Hand hinzufügen





Die zweite Hand (bei Rechtshändern die rechte Hand) legt sich nun an den Griff und unterstützt die führende Hand. Beide Hände sollten zusammenarbeiten und eine Einheit bilden.


Dabei gibt es verschiedene Griffarten, die im Golf häufig verwendet werden:

  • Overlap-Griff (Vardon Grip) – sehr verbreitet bei vielen Spielern

  • Interlock-Griff – besonders beliebt bei Spielern mit kleineren Händen

  • Baseball-Griff – oft von Einsteigern verwendet


Alle Varianten können funktionieren, wichtig ist vor allem, dass sich der Griff stabil und natürlich anfühlt.




Schritt 3: Der richtige Griffdruck




Der Griffdruck wird oft unterschätzt. Viele Golfer halten den Schläger zu fest, was zu einem verkrampften Schwung führen kann. Ein zu lockerer Griff kann dagegen die Kontrolle über den Schläger erschweren.

Eine gute Orientierung ist ein mittlerer Griffdruck – fest genug, um den Schläger sicher zu halten, aber locker genug, damit der Schwung flüssig bleibt.



Fazit


Der Golfgriff ist die Grundlage für jeden guten Golfschwung. Wenn der Griff stimmt, wird es deutlich einfacher, den Ball sauber zu treffen und konstante Schläge zu spielen. Deshalb lohnt es sich, den Griff regelmäßig zu überprüfen und bewusst zu trainieren.

Schon kleine Veränderungen im Griff können große Auswirkungen auf dein Spiel haben. Wer diese Basis beherrscht, legt den Grundstein für langfristige Verbesserungen im Golf.


-Michael Wolf

 
 
 

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